1. Allgemeine Hinweise Am HHBK ist z. Zt. ein Bildungsgang "Berufsfachschule im Berufsfeld Elektrotechnik" in Vollzeitform eingerichtet, der eine berufliche Grundbildung vermitteln und die schulischen Qualifikationen verbessern kann. Der Bildungsgang bietet Schülerinnen und Schülern so die Gelegenheit ihre Startchancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zu vergrößern. Den genannten Zielen folgend kommt der fachpraktischen Ausbildung hohe Bedeutung zu. Durch qualitätssichernde Maßnahmen werden die erreichbaren schulischen Qualifikationen auf einem erfolgssichernden Standard gehalten. Um einen Bezug zur betrieblichen Wirklichkeit herzustellen, werden außerschulische Praktika durchgeführt.
2. Kurzbeschreibung des zweijährigen Bildungsgangs Eingangsvoraussetzung für diesen Bildungsgang ist der Hauptschulabschluss. Wer die Leistungsanforderungen der Jahrgangsstufe im zweiten Jahr erfüllt, bekommt mit der Beruflichen Grundbildung in Elektrotechnik die Fachoberschulreife zuerkannt. Bei zwei mangelhaften Leistungen und mindestens einer befriedigenden oder besseren Leistung in den unterrichteten Fächern wird der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erworben. Bei mindestens guten Leistungen in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Mathematik und Englisch kann mit der FOR der Q-Vermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden. Wer in diesen drei Fächern im Durchschnitt und drei weiteren Fächern befriedigende Leistungen erzielt hat, bekommt auch den Q-Vermerk.
3. Schülerbetriebspraktika Durch außerschulische Praktika, die in der Regel zwei Schulwochen dauern, sollen die Schüler Erfahrungen mit Anforderungen und Bedingungen am Arbeitsplatz sammeln. Sie erleben dort hautnah die Vielfältigkeit eines speziellen elektrotechnischen Berufes, erkennen mehr und mehr die noch vorhandenen eigenen fachspezifischen Defizite und können schulische Wissensvermittlung mit betrieblicher Praxis vergleichen. Der spezielle Betrieb in seinem Aufbau, seiner Organisation und seinen wirtschaftlichen Zwecken gerät ihnen unmittelbar ins Blickfeld. Ebenso lernen die Schüler/innen einen Betrieb als soziales Gefüge, als Raum sozialer Konflikte und Konfliktbewältigung kennen. Auf der anderen Seite können die einzelnen Betriebe spätere Ausbildungsplatzbewerber frühzeitig beobachten. Während des Praktikums betreuen Fachlehrer die Schüler in den Betrieben, indem sie telefonischen Kontakt zu den Firmen aufbauen und jede Firma ein- bis zweimal aufsuchen.
--> tabellarische Übersicht über diese Ausbildung |