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Bildungsgang




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Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin/
Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent 
und 
Fachhochschulreife (Abitur)

Der Bildungsgang wurde 1974 an der damaligen Metallgewerblichen Berufsschule II, der späteren
Städtischen Schule für Metalltechnik und Chemie als zweijähriger Vollzeitbildungsgang
eingerichtet. Zehn Jahre später wurde der Bildungsgang um ein Jahr verlängert und die Prüfung
mit der Zuerkennung der Fachhochschulreife verbunden.

Zur Zeit sind etwa 90 Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang. Hunderte Absolventen haben
Arbeitsplätze in Laboratorien des öffentlichen Dienstes oder der gewerblichen Wirtschaft. Dort
umfasst ihr Tätigkeitsbereich insbesondere analytische, präparative und physikalisch-chemische
Arbeiten. Dabei lösen sie selbständig technische und organisatorische Aufgaben in vorgegebenem
und kontrolliertem Rahmen.

Chemisch-technische  Assistentinnen und Assistenten haben beim analytischen Arbeiten neben
den herkömmlichen nassanalytischen  insbesondere instrumentell-analytische Verfahren mit
Probenahme, Probenvorbereitung und Methodenoptimierung  anzuwenden. Sie sind in der
präparativen Chemie mit der Herstellung anorganischer und organischer Verbindungen,  sowie der
Isolierung und Weiterverarbeitung von Verbindungen aus Naturstoffen betraut. Zur Lösung
komplexer Aufgabenstellungen bedienen sie sich auch spezieller biochemischer Methoden. Mit
physikalischen Mess- und Prüfverfahren bestimmen sie laborrelevante physikalische und
anwendungstechnisch-stoffspezifische Eigenschaften.

Darüber hinaus werden Chemisch-technische Assistentinnen und Assistenten mit Aufgaben des
Datenmanagements, der Ver- und Entsorgung, sowie der berufsrelevanten gesetzlichen
Regelungen, Richlinien und Normen zu Arbeitssicherheit und Umweltschutz konfrontiert.

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung der Chemisch-technischen Asssistentinnen und Assistenten
zur verantwortungsvollen Lösung dieser Aufgaben in organisatorischer und ausführender Hinsicht.
Mit ihrer Fach- und Methodenkompetenz erfassen sie strukturelle und organisatorische Probleme
und entwickeln im Rahmen der Sozialstruktur Lösungsansätze und deren Realisierung.

Die Fachhochschulreife ermöglicht den Absolventen unserer Berufsfachschule den Zugang zu den
Gesamhochschulen und Fachhochschulen. Viele haben sich dort zu Ingenieuren und Chemikern
qualifiziert, oder bekleiden nach Weiterqualifikation an der Fachschule für Technik interessante
Funktionen im mittleren Management.

--> tabellarische Übersicht über diese Ausbildung

Bildungangsleitung

Christine Balden

Fachlehrerin für: 
Mathematik und Qualitätsmanagement

Zu erreichen unter der Tel. Nr.: 0211/8928738

Balden@hhbk.de

Das Büro befindet sich im Raum: R 316
Redinghovenstr. 20

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